Spermienproduktion anregen: mehr Sperma durch mehr Samen?

Spermienproduktion erhöhen

Sie möchten Ihre Spermienproduktion erhöhen oder haben das Gefühl, dass sie die Menge Ihres Spermas nicht ausreicht? Damit sind Sie ganz und gar nicht allein, denn sehr viele Männer plagen ähnliche Gedanken. Wie auch immer Sie zu diesem Schluss gekommen sind, dieser Artikel soll Licht in den Dschungel Ihrer drückenden Fragen bringen. Nach der Lektüre werden Sie besser verstehen, wie die Spermienproduktion funktioniert und was Sie tun können, um die Qualität und die Menge Ihres Spermas zu erhöhen.


Was ist Sperma?

Sperma ist das beim Orgasmus ausgestoßene Sekret, das aus Spermien und Samenflüssigkeit besteht.

Wenn Sie diese Grundlagen schon kennen oder sich die Details ersparen und einfach nur schnellstmöglich die Stärke und Menge Ihrer Ejakulation erhöhen wollen, dann können Sie jetzt diesen Teil überspringen.

Die Spermienproduktion

Der Grundstein der männlichen Fruchtbarkeit ist das Spermium. Spermien sind wie kleine Rennmaschinen mit eng gepacktem Genmaterial (DNA) und einem Schwanz, der als Antrieb wirkt und sie zur Eizelle bringen soll. Die reife Samenzelle ist jedoch nur der Endpunkt einer langen Entwicklung. Es dauert fast 2 ½ Monate bis ein einzelnes Spermium voll entwickelt ist.

Die männlichen Genitalien sind für die Produktion der Spermien und der Samenflüssigkeit zuständig. Dazu gehören die Hoden und die Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen und Prostata.

Wie werden Spermien produziert?

Samenzellen entwickeln sich in mikroskopisch kleinen, langgestreckten Röhren. Diese befinden sich in den Hoden, werden Hodenkanälchen genannt und können mehr als 200m lang sein. Die Hoden produzieren genau zwei Dinge: Spermien und Testosteron (das männliche Sexualhormon). Um dies zu bewerkstelligen sind die Hoden hauptsächlich aus drei Arten von Zellen aufgebaut:

  • Keimzellen – dort werden die Spermien produziert
  • Sertoli-Zellen – bilden den Nährboden für die Reifung der Spermien
  • Leydig-Zellen – sind für die Produktion von Testosteron zuständig

Die Herstellung von Spermien und Testosteron ist hormonell gesteuert und wird vom Gehirn angeregt, genauer gesagt von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse). Diese schüttet die Hormone Follitropin (FSH) und Lutropin (LH) aus. Durch das Blut gelangen sie in die Hoden und lösen dort die Spermienentwicklung und die Produktion von Testosteron aus. Letzteres wird sofort in das Blut abgegeben und steht damit zur Verfügung.

Die Reifung der Spermien

Sobald die Spermien von den Keimzellen geschaffen wurden, beginnen sie zu reifen. Das ist ein langer Prozess, der durchschnittlich 72 Tage dauert. Es ist wichtig das zu wissen, denn wenn Sie sich für Änderungen Ihres Lebensstils entscheiden, um Ihre Spermienqualität zu verbessern, dann müssen Sie sich fast drei Monate gedulden, bis sich Resultate zeigen.

Der Reifeprozess der Spermien dauert an, während sie sich durch die Samenkanälchen winden. Sie verlassen diese nach etwa 60 Tagen und wandern weiter vom Hoden in den Nebenhoden. Die Reise durch die zusammengeknäuelten Gänge dieser Drüse dauert etwa weitere 12 Tage und führt die Spermien zu ihrer endgültigen Form. Außerdem erlangen sie währenddessen ihre Bewegungsfähigkeit. Damit ist die Entwicklung der Spermien im männlichen Körper abgeschlossen. Sie werden dann im Hodensack vorgehalten und beim nächsten Samenerguss abgegeben.

Ist Spermium gleich Sperma?

Nein. Spermien sind lediglich die in den Hoden gebildeten männlichen Samenzellen. Sie stellen den ersten Teil des aus insgesamt drei Komponenten zusammengesetzten Spermas dar.

Bevor jedoch das Sperma seine endgültige Zusammensetzung erhält, müssen die Spermien erst vom Hodensack zur Prostata geleitet werden. Deren Reise aus dem Skrotum beginnt im Samenleiter, geht weiter durch die Leistengegend, ins Becken und letztlich zur Prostata.

Prostata und Samenbläschen produzieren die Samenflüssigkeit, die während des Orgasmus freigesetzt wird. Knapp ein Drittel stammt dabei aus der Prostata und ist milchig weiß, knapp zwei Drittel kommt aus den Samenbläschen und hat eine gelartige Kosistenz.

Die Samenzellen machen nur etwa fünf Prozent des Spermas aus und werden beim Orgasmus durch Muskelkontraktionen in Richtung der Samenbläschen befördert und mit deren gelartigem Sekret vermischt. Danach gelangt dieser Mix in den Spritzkanal und wird dann durch die Prostata gedrückt, wo Ihnen das entsprechende weiße, dünnflüssige Sekret beigemengt wird. Dann wird das fertige Sperma ausgeworfen.

Kann man die Menge des Spermas beeinflussen?

Die Spermamenge beträgt beim gesunden Mann zwischen 2 und 6 ml pro Ejakulation. Die Menge ist von Mann zu Mann unterschiedlich und wird auch von der Zeit seit der letzten Ejakulation beeinflusst.

Die Anzahl der Spermien kann nicht wirklich beeinflusst werden. Pro Tag entstehen in den männlichen Hoden durchschnittlich 120 Millionen neue Samenzellen. Der Prozess der Reife beträgt etwa 72 Tage, aber natürlich beginnen nicht erst nach einem Orgasmus neue Samenzellen zu reifen. Vielmehr werden etwa mit jedem Herzschlag ungefähr 1200 neue Samenzellen gebildet, die diesen Prozess antreten. Dementsprechend beenden auch sekündlich hunderte neue Spermien diesen Reifezyklus, sodass jederzeit genügend Spermien zur Verfügung stehen sollten.

Qualität des Spermas

Wenn es Ihnen also um die Qualität des Spermas geht, dann sollten Sie dafür sorgen, dass die Spermien gesund, schnell und befruchtungsfähig sind. Das erreicht man vor allem mit gesunder Lebensweise und indem die Spermien nicht zu großer Hitze ausgesetzt werden. Die Spermienproduktion selbst ist ein Prozess, den man kaum beeinflussen kann.

Quantität des Spermas

Wenn es Ihnen eher um die Quantität des Spermas geht, dann sollten Sie sich mit der Erzeugung der Sekrete aus den Samenbläschen und der Prostata befassen, da diese mehr als 95% des Spermas ausmachen. Zur Erhöhung der Spermaproduktion müssen Sie einiges beachten.

Training der Geschlechtsorgane

Widmen Sie Ihrem besten Stück und vor allem Ihrem Beckenboden genug Aufmerksamkeit. Hier können Sie im Speziellen etwas für die sexuelle Ausdauer tun. Machen Sie Übungen, um Ihren PC-Muskel zu trainieren. Neben einem sehr regelmäßigen Sexualleben hilft auch Masturbation, um Kontrolle über den eigenen Körper und mehr Kondition zu bekommen. Wenn Sie lernen, den Orgasmus hinauszuzögern, dann wird durch die gesteigerte Lust auch der Orgasmus intensiver und der Samenerguss stärker.

Körperliche Fitness

Wichtig ist dafür jedoch körperliche Fitness. Ausdauer ist der Grundstein für gute Leistungen beim Sport, im Büro und nicht zuletzt im Bett. Laufen und Schwimmen sind die Besten Aktivitäten zum Aufbau guter Kondition. Fahrradfahren ist speziell in Bezug auf die Fortpflanzungsorgane nur bedingt geeignet. Wenn Sie gleichzeitig eine gute Rumpfmuskulatur aufbauen möchten, ist auch Rudern zu empfehlen.

Mit gesunder Ernährung zu mehr Sperma

Achten Sie darauf, was Sie zu sich nehmen. Ernähren Sie sich gesund und achten Sie immer auf eine ausreichende Menge Flüssigkeit. Alkohol und Kaffee sollten übrigens nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs getrunken werden, sondern höchstens zusätzlich und in Maßen.Spermienproduktion Ernährung Auch Softdrinks und Säfte, die hauptsächlich aus Zucker bestehen, sind für eine gesunde Ernährung ungeeignet.

Die Nahrung sollte sehr faserreich und kohlehydratarm sein. Gesunde Kohlehydrate sind wichtig, aber auch nur sehr maßvoll. Künstlich gezuckerte oder gesüßte Lebensmittel sind zu vermeiden, da sie zur Verfettung beitragen und den Körper auf Dauer buchstäblich vergiften und seiner Leistungsfähigkeit berauben.

Nahrungsergänzungsmittel zur Steigerung der Spermaproduktion

Darüber hinaus können Sie mit der Zugabe von Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren einiges für Ihren Körper tun, denn die beste Maschine läuft nur, wenn Sie gut geölt wird. Gerade für die Produktion des Spermas ist eine ausreichende Zufuhr an Zink unerlässlich. Mit der täglichen Nahrung kann nicht immer der gesamte Bedarf gedeckt werden und wenn der Körper in den Sparmodus geht, dann nimmt auch die Menge des Spermas ab. Es ist also durchaus ratsam, mit Nahrungsergänzungsmitteln den Körperhaushalt auszugleichen.

Im Bereich der Spermaproduktion ist Maxatin ein gutes Nahrungsergänzungsmittel, da es mehrere wichtige Stoffe zur Verfügung stellt, die der Körper für die Produktion braucht. Daher kann Ihnen ein solches Mittel helfen, eine beeindruckende Ejakulation zu erreichen.

Fazit

Spermienproduktion ist nicht gleich Spermaproduktion. Beiden haben jedoch gemeinsam, dass man die Menge kaum beeinflussen kann, wohl aber die Qualität. Mit gesunder Ernährung und Sport kann man allerdings einiges verbessern. Durch Beckenbodentraining (Sex-Muskel) kann man den Orgasmus länger hinauszögern und dadurch für etwas mehr Seminalplasma sorgen.

Wenn es Ihnen um einen Kinderwunsch geht, ist die Menge des Spermas natürlich nicht entscheidend. Ein Mann kann auch mit sehr wenig Sperma befruchtungsfähig sein, wenn die enthaltenen Spermien von guter Qualität sind. Die Anzahl der Spermien ist relativ konstant und das Reservoir lediglich nach mehreren Orgasmen kurzzeitig erschöpft. Worauf es ankommt, ist die Bewegungsfähigkeit, die Aufschluss über die Qualität der Spermien gibt. Diese kann mit einem Spermiogramm untersucht werden. Der Arzt kann Ihnen gegebenenfalls Auskunft über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Spermienqualität geben.

Geht es Ihnen um die Menge oder das Aussehen des Spermas, dann brauchen Sie sich um die eigentlichen Samenzellen gar keine Gedanken machen. Wenn Ihnen vorschwebt, dass Sie Ihre Partnerin mit einer filmreifen Ejakulation eine Freude machen können, dann können Sie mit einigen Tricks nachhelfen. Nahrungsergänzungsmittel zur Steigerung der Spermaproduktion wie Maxatin können Ihnen dabei helfen.

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