Grundlagen zur Steigerung der Manneskraft

Es gibt ein altes Sprichwort, das sagt: Ein Mann soll nicht besorgt sein, wenn er erstmals keine zweite Erektion bekommt. Aber wenn er zum zweiten Mal keine erste Erektion bekommt, könnte er ein Problem mit der Manneskraft haben.


Vor 1998 war Erektile Dysfunktion (ED) oder Impotenz ein Problem von dem viele Männer wussten, dass es existiert – aber dachten, dass es hauptsächlich andere, vor allem ältere Männer betrifft. Behandlungsmöglichkeiten für Impotenz waren eher unbekannt. In diesem Jahr stellte Pfizer in den USA Viagra (Sildenafil Citrat) vor. Das war die neue Wunderpille, die darauf ausgelegt war, die Manneskraft auf Vordermann zu bringen. Zugleich wurde dadurch das Thema männlicher Sexualprobleme aus der Versenkung gehoben.

Plötzlich wurde klar, dass Millionen von Männern ihre Flaggen nur auf Halbmast bringen konnten. Nachdem die Witzeleien wieder abgenommen hatten, verkaufte Pfizer seelenruhig Millionen seiner kleinen blauen Pillen.

Manneskraft wird zum gesellschaftlichen Thema

Sobald das Thema auf dem Tisch war, schwenkte der Fokus schnell von den Problemen mit der Manneskraft zur sexuellen Leistungssteigerung.

Das wird deutlich, wenn man die Werbung für Viagra und folgende ähnliche Medikamente betrachtet. Im Jahr 1999 erschien ein gealterter Bob Dole, der gerade im Kampf um die amerikanische Präsidentschaft von einem Mann geschlagen wurde, der bekanntermaßen keine pharmazeutische Hilfe brauchte, um seine Zigarette am brennen zu halten, im Fernsehen und sprach dort ernsthaft über ED.

Die Aussage war: Diese Medizin kann einem geschlagenen alten Mann wieder aufhelfen.

Später in diesem Jahr startete ein Werbespot für Levitra (Vardenafil) von Bayer Pharma, ein Konkurrent von Viagra. Darin zu sehen eine junge, erfolgreich aussehnde, attraktive Frau, die erzählt, dass ihr gleich alter, gesunder Partner es nimmt, um die überdurchschnittliche sexuelle Leistung zu erzielen, die er von sich selbst erwartet.

Dabei wird klar, dass es nicht mehr nur darum geht, etwas Kaputtes zu reparieren, sondern das gute Stück auf Höchstleistung zu bringen.

Wie kann man Manneskraft steigern?

Heutzutage kaufen und benutzen sogar gesunde junge Männer, die niemals einen schwachen Moment unter der Bettdecke hatten Potenzmittel. Sie probieren dabei sowohl verschreibungspflichtige Medikamente gegen ED als auch eine ganze Reihe von frei verkäuflichen Ergänzungsmitteln, um ihre sexuelle Leistungsfähigkeit zu verbessern. Warum auch nicht?

Viele von uns nehmen eine Hand voll Ergänzungsmittel zur Feinjustierung der Funktion unserer Quadrizeps, Bizeps und anderer Körperteile. Warum sollten wir kein Interesse daran haben, auch die Leistung unseres besten Stücks zu verbessern?

Wenn Sie daran interessiert sind, werden Sie eine unerschöpfliche Menge an Firmen finden, die Ihnen irgendeine Lotion oder irgendeinen Trank verkaufen, der Sie zu einem Superstar im Bett machen soll. Eine Suche bei Google zum Thema „Manneskraft steigern“ bringt Tausende von Treffern.

Traurigerweise haben die meisten der Produkte wenig bis keine wissenschaftliche Grundlage, sind hoffnungslos unterdosiert oder verwenden Formeln, die eher auf historischem Aberglaube über verschiedene Kräuter beruhen.

In der Konsequenz sind diese kaum in der Lage, die Leistungsfähigkeit von irgendetwas außer der Bilanz des Herstellers zu verbessern. Die gute Nachricht ist, dass es tatsächlich einige Ergänzungsmittel gibt, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen oder denen zumindest ein Hauch von Wissenschaft anhaftet.

Diese Ergänzungsmittel haben wirklich das Potenzial, für Männer im Schlafzimmer das zu tun, was Kreatin im Fitnessstudio für sie getan hat. Dieser Artikel wirft einen Blick auf die effektivsten Nahrungsergänzungmittel für die Potenz und deren wissenschaftliche Grundlage.

Was steckt hinter der Manneskraft?

Um die Funktionsweise verschiedener Ergänzungsmittel zu verstehen, muss man zunächst einen kurzen Blick auf den einigermaßen komplexen Prozess der männlichen Erregung werfen. Komplex fragen sie?

Es mag für viele Männer (und Frauen) erstaunlich sein, aber eine Erektion zu bekommen ist nicht so einfach wie es beim ersten Blick auf die simple Handhabung des besten Stückes scheint.

Wie funktioniert Manneskraft?

Zuerst ein wenig Anatomie. Der Penis ist ein außergewöhnliches Stück von Ingenieurskunst, da er das einzige hydraulische Körperteil des Mannes ist.

Tatsächlich sind sehr wenige Muskeln an einer Erektion beteiligt. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass der Penis fest genug werden kann, um bei Bedarf Geschlechtsverkehr zu ermöglichen. Danach kann er in eine flexible Form zurückkehren. Das hat einen wichtigen Vorteil. Es verringt die Gefahr von Verletzungen bei der Großwildjagd – oder bei geschäftlichen Verpflichtungen am Schreibtisch – deutlich.

Wie ist der Penis aufgebaut?

Diese Eigenschaft wird durch die Kontrolle des Blutflusses in den spezialisierten, schwammartigen Geweben im Penis (Corpus Cavernosum) erreicht. Wenn der Penis erigiert ist, werden diese Gewebe durch das Blut aufgebläht wie ein Ballon. Die Kontrolle über diesen Prozess beginnt im Gehirn.

Drei dehnbare, zylinderförmige Strukturen, die sich über die gesamte Länge des Penis erstrecken, füllen sich während der Erektion mit Blut. Die beiden Corpora Cavernosa liegen entlang des Penisschafts, vom Schambein bis zur Penisspitze, wo sie sich treffen.

Es gibt noch ein kleineres Gewebe (das Corpus Spongiosum) entlang der Unterseite des Penis, welches den Harnleiter enthält.

Diese Strukturen bestehen aus einem schwammartigen Gewebe, die unregelmäßig blutgefüllte, von Endothel ausgekleidete Gefäße enthalten, die durch Bindegewebssepten getrennt sind.

Was passiert bei Erregung?

Wenn ein Mann, entweder durch physischen Kontakt oder andere sensorische Stimulation, sexuell erregt wird, sendet das Gehirn ein Signal an die Endothelzellen im Penis. Dies bewirkt dort die Ausschüttung von Stickstoffmonoxid (NO).

Die NO-Ausschüttung hat einen Anstieg von cyclischem Guanosinmonophosphat (cGMP) zur Folge, was zu einer Entspannung der glatten Muskulatur im Penis führt und einen drastischen Anstieg des Blutflusses in den Penis erlaubt. Dieser Prozess wird durch ein spezifisches Phosphodiesteraseenzym (PDE5) reguliert, welches cGMP zersetzt und abbaut.

Währenddessen verschließt der Druck der blutgefüllten Corpi Cavernosum die Venen, die normalerweise den Rückfluss des Blutes aus dem Penis gewährleisten und so bleibt der Penis steif, solange die Ausschüttung von NO anhält.

Was passiert wenn die Erregung abnimmt?

Sobald die Stimulation aufhört, flacht die Ausschüttung von NO ab. Darauf folgt ein Abfall des cGMP, wodurch sich die glatte Muskulatur wieder zusammenzieht und der intrakavernöse Druck sinkt. Der Penis kehrt in seinen schlaffen Zustand zurück, während sich die Venen leeren. Das heißt ironischerweise, dass ein steifer Penis eigentlich ein entspannter Penis ist.

Wenn wir also die erektile Reaktion verbessern wollen, können wir versuchen, dieses System an verschiedenen Stellen zu beeinflussen.

Welche biologischen Ansätze gibt es zur Steigerung der Manneskraft?

Die erste Möglichkeit ist, die Menge an Stickstoffmonoxid bzw. cGMP zu erhöhen, die während der Stimulation erzeugt wird.

Die zweite Möglichkeit ist, den Abbau von cGMP zu behindern, indem die Produktion von PDE5 gehemmt wird.

Die dritte Möglichkeit ist, die vom Gehirn selbst gesendeten Signale zu kontrollieren.

 

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